Chance vertan – kein Ersatzneubau für St. Elisabeth

‎Im Niedersächsischen Landtag wurde heute über die Finanzierung des Ersatzneubaus für das St. Elisabeth-Krankenhaus in Salzgitter-Bad abgestimmt. Die FDP-Landtagsfraktion hatte im Zuge der Haushaltsberatungen beantragt Gelder für Investitionen im Krankenhausbereich umzuschichten um so den Ersatzneubau zu finanzieren. „Wir hatten die Chance hier etwas auf den Weg zu bringen, was den Krankenhausstandort Salzgitter-Bad für 30 Jahre gesichert hätte“, so der regionale Landtagsabgeordnete der FDP Björn Försterling.

 

Die FDP in Salzgitter hätte sich gewünscht, dass die direkt gewählten Abgeordneten der SPD für ihren Wahlkreis und nicht für ihre Partei abgestimmt hätten. „Marcus Bosse und Stefan Klein sind jetzt in der Pflicht eine andere Lösung für das St. Elisabeth-Krankenhaus zu finden. Wir werden dabei auch weiterhin gerne unterstützen“, erklärt der FDP-Kreisvorsitzende Ralf Ludwig. Nicht nachvollziehen kann er allerdings das Argument der SPD-Abgeordneten, dass ein Ersatzneubau den Standort Lebenstedt gefährden würde. „Wir brauchen einen fairen Wettbewerb zwischen den Krankenhäusern. Das funktioniert aber nur, wenn jetzt auch in Salzgitter-Bad investiert wird“, so Ralf Ludwig weiter.

 

Die Vorwürfe der SPD, dass man sich nicht schon zu Zeiten der CDU/FDP-Regierung für das Krankenhaus stark gemacht habe weist der FDP-Abgeordnete Björn Försterling zurück: „Eben weil wir uns engagiert hatten gab es schon positive Signale aus dem damaligen Sozialministerium und einen beratungsreifen Antrag für den Ersatzneubau. Und dann kam die Landtagswahl und mit ihr Rot-Grün.“

Kommentare sind geschlossen.